Hattrick (HT) ist ein einzigartiges Fussballmanagerspiel - und das liebste Hobby Tausender. Da gibt's natürlich laufend Geschichten zu erzählen: über virtuelle Manager, Fussballer und Vereine. Der Autors dieser Site will informieren und unterhalten. Deshalb gibt's hier laufend neue wichtige und unwichtige News, Geschichten und Interviews rund um Hattrick. Viel Spass beim Lesen ;)

Donnerstag, April 06, 2006

Was 55 Ärzte bringen

Manager Wigginus hat letzthin 55 Ärzte angestellt. Grund: Sein 19-jähriger IM und bosnischer U-20-Nationalspieler Kristijan Tomrecaj (65438141) hatte sich im Meisterschaftsspiel vom 25. März 2006 für fünf Wochen verletzt.

Gegen Saisonende, wenn noch nicht klar ist, ob man dem direkten Abstieg oder der Relegation entgehen kann, ängstigen sich HT-Manager vor einer Sache ganz besonders: Dass sich ein Schlüsselspieler schwer verletzen und im entscheidenden Match nicht zur Verfügung stehen könnte.

Den von Manager Wigginus geführten IV.-Ligisten MJ lubricante (174261) ereilte vor knapp zwei Wochen auch dieses Schicksal: Im zwölften Meiterschaftsspiel der aktuellen Spielzeit verletzte sich Mittelfeldakteur Kristijan Tomrecaj (65438141) für fünf Wochen - wahrlich eine Hiobsbotschaft.

Manager Wigginus entschloss sich daher, 55 Ärzte anzuheuern. „Ich hatte eh schon 10 Ärzte und man kann ja immer nur neun aufs Mal einstellen, also habe ich einfach fünfmal neun eingestellt. 55 fand ich eine schöne Zahl, ausserdem war ich zu faul um noch weiter zu klicken.“

Die Sekretärin meldet sich - mehrmals

Kein billiges Unterfangen, aber immerhin verschlechterte sich die Fanstimmung nicht weiter. Denn nach den vier Pflichtspielniederlagen in Folge (zuletzt 0:5 und 0:6) war diese eh schon auf blutdürstig gesunken. Pro Update kehrten jeweils immerhin zehn Fans dem Verein den Rücken.

Trotzdem meldete sich die Sekretärin dreimal beim Manager und wollte ihn sprechen. Dazu kam noch folgende Meldung unter „Der Verein“:

„31.03.2006: Die vielen Vereinsärzte stritten sich öffentlich über die Behandlungsmethoden verletzter Spieler, was wiederum die Fans verärgerte, da die Außendarstellung des Klubs wenig positiv war.“

Trotz unterschiedlicher Auffassung über die Behandlungsmethode – die Verletzung von Tomrecaj klang ungewöhnlich schnell ab. Sechs Tage nach der Verletzung hatte sich die Verletzungsdauer von fünf auf zwei Wochen verkürzt.

„Es hat sich gelohnt“

Wigginus hatte übrigens keineswegs vor, die Relegation zu vermeiden. „In die Relegation will ich sowieso und sollte dort auch ziemlich locker gewinnen“, meint er auf Anfrage. „Darum hab ich die Ärzte schon vor allem wegen der Nati eingestellt. Ist aber mehr mein Eigeninteresse, da ich will, dass er spielt. Die Resultate der Nati sind mir ziemlich egal.“

Die 55 Ärzte leisteten jedenfalls ganze Arbeit: Neun Tage nach der Verletzung war Tomrecaj noch eine Woche verletzt, weitere zwei Tage später war der Internationale nur noch angeschlagen. Ob sich die Investition gelohnt hat? Wigginus bejaht. "Der Spieler ist nach seiner 5-Wochen-Verletzung innerhalb von eineinhalb Wochen auf ein Pflaster gehüpft und hat dadurch nur ein Training verpasst“, meint er. Mit nur zehn Ärzten wären es wohl zwei mehr geworden. Dann wäre er vielleicht nicht mehr gut genug für die U-20-Auswahl gewesen, sein Marktwert wäre um einiges gefallen. So gesehen, hat sich Wigginus' Investition ganz sicher gelohnt.