Das Ass im Ärmel des österreichischen Meisters
Die Styrian Killer (73333) von Manager GerhardL sind zum zweiten Mal Meister der österreichischen Bundesliga geworden – mit deutlichem Vorsprung. Im Interview spricht er über die Gründe seines Erfolgs.
GerhardL, du hast dir nach einer fast 2 Jahre und 5 Saisons langen Durststrecke zum zweiten Mal den österreichischen Meistertitel geholt. Bereits vor dem drittletzten Spieltag stand dein Erfolg fest. Warst du so überlegen?
Von «überlegen» kann gar keine Rede sein. Eigentlich hatte ich mir keine Chance ausgerechnet, da die Verteidigung vom FC Pinzgau nahezu nicht zu biegen war. Doch dann hatte er eine Schwächephase und schon war alles klar. Das hätte aber auch ganz leicht andersrum ausgehen können.
Dann liegt der Hauptgrund für deinen Erfolg im Scheitern deiner Konkurrenz?
Natürlich. Hätte Doc (gemeint ist DocHollywood, der Manager des FC Pinzgau) seine restlichen Spiele gewonnen, wäre er Meister geworden. Da hätten meine Killer noch so hoch gewinnen können. Und wie das letzte Spiel beweist, können die Killer auch gegen jeden (na ja, nicht wirklich jeden) verlieren. Der Meistertitel ist immer die Summe der Saison - wer am wenigsten Fehler macht, hat gewonnen! Diesmal war ich der Glücklichere!
Du spielst ja fast ausnahmslos 3-5-2. Ist dieses System immer noch das Nonplusultra?
Das 3-5-2 ist dem 3-4-3 ebenbürtig. Ich spiel es vor allem deshalb, da ich Spielaufbau trainiere - da kann ich auf keinen Trainingsplatz verzichten!
Dein «unberechenbarer» Stürmer Mathieu Villeneuve (11347649) ist mit nicht weniger als 20 Treffern Torschützenkönig geworden. Was ist sein Erfolgsgeheimnis?
Er ist ein ausgezeichneter Standardschütze und das reicht offenbar schon, um aus der zweiten Reihe auch Treffer zu erzielen.
Beim ersten Hattrick Masters hast du die dritte Runde erreicht, wo du vom späteren Masters-Sieger FC Barentin 5:0 bezwungen wurdest. Was hast du dir fürs nächste Masters vorgenommen?
Die Runde 4 wäre super. Ich werde aber keinesfalls meine Mannschaft für das Masters aufrüsten. Ich finde, es sollte ein interessanter Wettkampf mit der Standardmannschaft werden. Wenn alle Manager das so sehen würden, wäre das Masters wirklich was Feines!
Die Fans deiner Mannschaft scheinen ja ein wenig launisch zu sein. Teils pilgern nur 40'000 ins Stadion, zweimal war die Styrian Killer Arena bis auf den letzten Platz (mit über 120'000 Zuschauern) besetzt. Wie kommt’s?
Meine Fans sind verwöhnte Jungs - denen muss schon was geboten werden, um ins Stadion zu kommen. Und das gelingt uns halt leider auch nicht immer!
Ein weiterer Ausbau kommt nicht in Frage?
In meiner Gegend gibt’s nicht mal genug Einwohner für mein aktuelles Stadion, und meine Gäste bringen auch keine Fans mit - die will ja niemand sehen!
Du wirst ja von mindestens einem argentinischen Manager supportet. Hat deine Mannschaft etwa einem Südamerikaner mit ihren Ballzaubereien den Kopf verdreht?
Argentinische Supporter? Das wusste ich gar nicht! Aber wenn man an der Spitze ist, hat man plötzlich viel mehr Freunde. Dabei möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen Supportern zu bedanken, die mir teilweise schon seit Jahren die Treue halten!
Deine Standardschützen haben in dieser Saison immerhin 7 Mal bei Freistössen und Elfmetern zugeschlagen in den 14 Meisterschaftspartien. Ist ein göttlicher Standardschütze also ein Must auch in der Bundesliga?
Für mich ja! Ohne meine Standardschützen sähe die Welt ganz anders aus. Gegen Abwehrbollwerke braucht man einfach noch ein Ass im Ärmel - und meine Standardschützen können alle mal zustechen!
GerhardL, ich danke dir für dieses Interview.


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