Die hobbits bleiben erstklassig
Serienmeister Teg-Navanis und sein Team hobbits play football bleiben in der NLA. 3-0 gewannen sie gestern das Relegationsspiel zu Hause gegen Red Stars Rufi von Manager Cuhulain. Es lohnt sich, das Match genauer unter die Lupe zu nehmen.
Manager Cuhulain war es ernst: Er wollte den Aufstieg in die NLA realisieren – auch wenn der Gegner nicht nur einen klangvollen Namen trug, sondern vor allem auch über ein Mittelfeld verfügte.
Über eine Mittelfeld-Dominanz konnte Cuhulain nicht zum Ziel kommen. Deshalb entschied er sich wohl für eine andere Taktik: 4-4-2 mit Pressing und einer starken Flügelseite. Wenige Stunden vor Anpfiff kaufte er sich deshalb den schottischen Ex-Internationalen Fraser Gregory (10932381). Der 26-Jährige verfügt über einen göttlichen Flügel- sowie einen passablen Passskill und lässt sich mit einem fürstlichen Gehalt bezahlen: 1’190’160 Franken kosten seine Dienste Woche für Woche.
Gezogene Zähne
Doch zum Spiel: Die 3-4-3 spielenden hobbits waren im Mittelfeld deutlich überlegen und kamen auf 72 und 73 Prozent Ballbesitz in den zwei Hälften. Der hobbits-Sturm dagegen war der Stars-Defensive auf allen drei Abwehrseiten deutlich unterlegen. Teg zog seinem Angriff schon vor Spielbeginn die Zähne, indem er zwei seiner drei Stürmer nach aussen zog und seinen einzigen Flügel als Wing zur Mitte (WzM) aufstellte.
Die Stars hofften, dank einem Durchbruch auf ihrer fantastischen linken Angriffsseite zum Erfolg zu kommen. Die rechte Verteidigungsseite der hobbits kam nur auf ein sehr gut hoch. Cuhulains Taktik hätte durchaus erfolgreich sein können - trotz seines Aufstellungs-Schnitzers: Auf der Flügelposition stellte er einen "zusätzlichen" IV, auf der IV-position einen "zusätzlichen" IM. Da man seit Anfang der nun vergangenen Saison auch auf der Flügelposition einen "zusätzlichen" IM aufstellen kann, vergab er hier eine bessere Verteidigungs-Bewertung.
Der Standardschütze macht den Unterschied
Man kann sich weiter fragen, wieso Cuhulain nicht auch noch einen Stürmer auf seiner starke Angriffsseite nach aussen gezogen hat. Mit seinem Mitte-Sturmwert (durchschnittlich max) hätte er nur mit sehr, sehr viel Glück einen Treffer markiert. Hätte Teg allerdings seinen AV auf der anderen Seite gesetzt, wäre der Stars-Angriff auch hier klar unterlegen (nämlich fantastisch min gegenüber übernatürlich max) und eine grosse Portion Glück zum Torerfolg nötig gewesen.
Torerfolge gab es dann aber doch zu beklatschen, und zwar gleich 3 und alle für die hobbits. Aufgrund der Taktiken erstaunt es nicht, dass sie alle nicht aus dem Spiel fielen. Das 1:0 fiel nach einem Eckball mit anschliessendem Kopfball, das 2:0 und 3:0 waren Standardtore – der hobbit Paul Höchli knallte zwei Freistösse mit dem Vollspann in die Maschen.
So bleiben die hobbits eine weitere Saison in der NLA - nicht dank einer berauschenden Taktik, sondern nur dank ihrem wohl Standardschützen.


0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home